Wählervereinigung im Rödertal e.V.

Gemeinsam für Ottendorf-Okrilla und unsere Ortsteile


 Kommunalpolitik ist uns eine Herzensangelegenheit




Liebe Einwohnerinnen und liebe Einwohner der Gemeinde Ottendorf-Okrilla,

liebe Bürgerinnen und liebe Bürger,

 

Kommunalpolitik ist konkret und vielfältig. Sie ist unmittelbare, direkte Politik, hier findet ein spürbarer Kontakt zwischen den Entscheidungsträgern und Einwohnern statt. Je besser und effektiver dieser Kontakt ist, desto erfolgreicher ist Kommunalpolitik.


Dieser Aufgabe möchten wir uns mit unserer ehrenamtlichen Arbeit stellen, um konkrete Veränderungen der Wohn- und Lebenssituation in Ottendorf-Okrilla anzuregen und voranzubringen. Dazu benötigen wir auch Ihre Unterstützung und Mitgestaltung.



Neuigkeiten


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3.12.2025

Was ist uns das Ehrenamt unserer Kameraden und Kameradinnen wert?

Am 2. Dezember fand die letzte Gemeinderatssitzung in diesem Jahr statt. Die Tagesordnung war gut gefüllt.
Ein Thema sollte den Abend bestimmen - die Feuerwehrentschädigungssatzung.
Viele Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr hatten den Weg ins Rathaus genommen um ihre Fragen zu stellen.
Wie geht es weiter mit ihrer Freiwilligen Feuerwehr?
Wie sollte mit den steigenden Anforderungen der wachsenden Gemeinde umgegangen und die Finanzierung gestaltet werden.
Feuerwehr ist ein Ehrenamt und die Kameraden kommen sicher nicht wegen einer Entschädigung. Dennoch ist gerade dieses Engagement besonders, findet es doch ausschließlich für die Allgemeinheit und an allen 365 Tagen im Jahr statt. Auch ist sie eine Pflichtaufgabe der Gemeinde. Deshalb sollte eine Anerkennung nicht nur persönlich sondern auch finanziell gestaltet werden. Thema war die Vergütung der Ausbildungsdienste. Bisher gab es keine Deckelung der Kosten, jede geleistete Weiterbildungsstunde wurde mit 5 Euro vergütet. Die Verwaltung schlug vor, nur noch die gesetzlich geforderten 40 Stunden zu bezahlen und den Betrag bei 200 Euro zu deckeln. Bereits im Hauptauschuss wurde aber festgestellt, dass 40 Weiterbildungsstunden jährlich nicht ausreichend sind. 60 Stunden und mehr sind nötig, um gut einsatzbereit zu sein und immer auf dem neusten Stand zu bleiben.
Der Verwaltungsvorschlag konnte so nicht angenommen werden. Dafür wurde der Vorschlag von 50 Stunden und 250,00 Euro eingebracht. Über diesen Vorschlag sollte nun der Gemeinderat entscheiden.
Die Probleme sind insgesamt vielschichtig und erst Recht nicht mit der Änderung der Ausbildungsvergütung gelöst. Leider war der Gemeindewehrleiter zu der GR-Sitzung nicht geladen. Allerdings machte er im Vorfeld schriftlich deutlich, dass eine solche undifferenzierte Absenkung nicht förderlich ist. WiR haben der Absenkung NICHT zugestimmt. Eine Einsparung bei der Pflichtaufgabe Feuerwehr und damit unser aller Sicherheit muss gut begründet, sowie alternativlos sein.



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