Wählervereinigung im Rödertal e.V.

Gemeinsam für Ottendorf-Okrilla und unsere Ortsteile


 Kommunalpolitik ist uns eine Herzensangelegenheit




Liebe Einwohnerinnen und liebe Einwohner der Gemeinde Ottendorf-Okrilla,

liebe Bürgerinnen und liebe Bürger,

 

Kommunalpolitik ist konkret und vielfältig. Sie ist unmittelbare, direkte Politik, hier findet ein spürbarer Kontakt zwischen den Entscheidungsträgern und Einwohnern statt. Je besser und effektiver dieser Kontakt ist, desto erfolgreicher ist Kommunalpolitik.


Dieser Aufgabe möchten wir uns mit unserer ehrenamtlichen Arbeit stellen, um konkrete Veränderungen der Wohn- und Lebenssituation in Ottendorf-Okrilla anzuregen und voranzubringen. Dazu benötigen wir auch Ihre Unterstützung und Mitgestaltung.



Neuigkeiten


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7.02.2026

Kontaminiertes Grundwasser ./. Ausweisung weiterer Industrie- und Gewerbegebiete

Am vergangenen Dienstag fand die 2. Gemeinderatssitzung 2026 statt. Wie auch in der letzten Sitzung nahmen wieder Bürger teil, welche ihre Fragen zu den geplanten Industrieansiedlungen an den Bürgermeister stellten. In der Januar-Sitzung wurde der Aufstellungsbeschluss für Gewerbeflächen in Hermsdorf beschlossen. Trotz unseres damaligen Einwandes hielt man daran fest, auch größere Industrie und Zulieferer für die Chipherstellung ansiedeln zu wollen.
Bürger fragten inwieweit über diese Entscheidung aufgrund der PFAS-Belastung des Grund- und Oberflächenwassers im Dresdner Norden nochmals nachgedacht wird. PFAS sind Ewigkeitschemikalien, welche in der Umwelt nur sehr schwer abbaubar sind und im Verdacht stehen, krebserregend zu sein. Die Antwort dazu war leider wenig zufriedenstellend. Es handele sich NUR um einen Aufstellungsbeschluss, ob und wie sowie vor allem wann etwas gebaut werde sei noch unklar. Die Nachfrage der Bürger, ob es eine Untersuchung des Wassers in den angrenzenden Gebieten des Landkreises geben wird, wurde nicht beantwortet. Man solle sich an die Landeshauptstadt wenden. Doch PFAS macht sicherlich nicht an der Landkreisgrenze halt.

Neben der Bestätigung der Haushaltssatzung 2026 und der Schulnetzplanung des Landkreises war der Aufstellungsbeschluss für das geplante großflächige Industrie- und Gewerbegebiet Grünberg-Süd ein weiteres großes Thema.
Die Ortsvorsteherin berichtete, dass im Ortschaftsrat noch kein stimmiges Meinungsbild besteht. Klar sei allerdings, dass die Eigentümer der Flächen derzeit nicht verkaufen wollen.
Die Nachfrage zur Infrastruktur, insbesondere der verkehrlichen Anbindung an die S177 und in Folge die A4 konnte nicht beantwortet werden. Es sei etwas geplant, hieß es.
Diese Aussagen reichten für uns nicht aus, um der Planaufstellung zuzustimmen.
Ein Aufstellungsbeschluss hat finanzielle Auswirkungen meist im fünfstelligen Bereich. Daher macht es in Zeiten klammer Kassen keinen Sinn, etwas ohne die Eigentümer und die Dorfgemeinschaft zu planen. Der Wunsch nach Erweiterungen und der Schaffung von Gewerbeflächen sollte nachhaltig gedacht werden.
Keine Ansiedlungen von Logistik und Speditionen. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass diese Unternehmensniederlassungen nicht signifikant zur Gewerbesteuer beitragen.



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